Alle Preisträger chronologisch bis 1995:

2007

Ulrike Kolb ist 1942 in Saarbrücken geboren und lebt heute als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main. Sie ist seit 1979 journalistisch tätig und veröffentlichte unter anderem in der Frankfurter Rundschau. In Ulrike Kolbs Romanen und Erzählungen spielen unterschiedliche Formen der Wirklichkeitserfahrung und vor allem die Erinnerung eine wichtige Rolle.

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2007

Michael Speier wurde 1950 in Renchen/Baden geboren und lebt heute als freier Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer von zeitgenössischer französischer, italienischer und englischer Lyrik in Berlin. Seine Gedichte wurden bisher in sieben Sprachen übersetzt. Er ist Herausgeber der „Park. Zeitschrift für neue Literatur“ und des „Paul-Celan-Jahrbuchs“.

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2007

Anne Dorn wurde 1925 in Wachau bei Dresden geboren und lebt in Köln. Sie hat für die unterschiedlichsten Medien gearbeitet, u. a. verfasste sie eine Vielzahl von Hörspielen und Filmskripten. Aufgrund ihrer eigenen Biografie ist sie besonders sensibilisiert für die Spannungen, die sich aus der deutschen Teilung für die davon betroffenen Menschen ergeben mussten. In ihrem neuesten autobiographisch geprägten Roman „siehdichum“ verarbeitet sie die schmerzhafte Suche nach dem im Zweiten Weltkrieg in Polen verschollenen Bruder.

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2007

Jayne-Ann Igel wurde als Bernd Igel 1954 in Leipzig geboren und lebt in heute in Dresden. Igel war u. a. als wissenschaftlicher Bibliothekar an der Deutschen Bücherei in Leipzig tätig. Nachdem sie im Jahre 1990 die Geschlechtsrolle wechselte, lautet ihr Name nun Jayne-Ann Igel. Sie war Mitarbeiterin des Leipziger Literaturbüros und im Frauen-Stadt-Archiv Dresden. Jayne-Ann Igel ist als Verfasserin von Lyrik wie Prosawerken hervorgetreten, deren ungewöhnlich hoher Grad an poetischer Dichte in der Kritik immer wieder mit Erstaunen zur Kenntnis genommen wird.

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2006

Hans Bender, geboren 1919 in Mühlhausen, lebt heute in Köln. Er begann sein literarisches Schaffen nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft. Bender prägte die deutschsprachige Kurzgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mit. Er gab Prosa- und Lyrik-Sammelbände heraus und gründete mit Walter Höllerer die Zeitschrift „Akzente“.

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