Die Schillerstiftung trauert um ihren ehemaligen Kuratoriumsvorsitzenden Klaus von Trotha

Der ehemalige Wissenschaftsminister von Baden-Württemberg Klaus von Trotha ist am 29. November 2025 im Alter von 87 Jahren gestorben. Klaus von Trotha war nach einem Studium der Rechts- und Politikwissenschaften von 1970 bis 1990 in der akademischen Lehre an der Universität Konstanz und gleichzeitig als Kreisvorsitzender der CDU in Konstanz tätig. 1991 wurde er als Wissenschaftsminister in die Landesregierung von Baden-Württemberg berufen, ein Amt, das er bis 2001 innehatte. In seiner politischen Arbeit, aber auch danach galt sein großes Engagement der Förderung von Kultur und Wissenschaft. So war er u.a. Präsident der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft e.V. in Calw (2002-2011), Kuratoriumsvorsitzender der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart (2003-2007) sowie Präsident des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs e. V. in Stuttgart (2003-2009). 2001 wurde er in das Kuratorium der erst 1995 neugegründeten Deutschen Schillerstiftung von 1859 gewählt, das er von 2002 bis 2011 als Vorsitzender leitete. 2008 wurde von ihm, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dietger Pforte, die Anke Bennholdt-Thomsen-Stiftung zur Förderung von Lyrikerinnen unter dem Dach der Schillerstiftung errichtet. Schon 1980 wurde Klaus von Trotha mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt, im Jahr 1987 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und im Jahr 1998 das Großkreuz. Im Jahr 2003 wurde er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. 

Die Deutsche Schillerstiftung ist Klaus von Trotha in großer Dankbarkeit für sein langjähriges Engagement verbunden. Sie wird sein Andenken in Ehren halten.