Christoph Schmitz-Scholemann

Christoph Schmitz-Scholemann, geboren 1949 in Solingen-Ohligs, ist Jurist, Autor und Übersetzer sowie ehemaliger Richter am Bundesarbeitsgericht.

Christoph Schmitz-Scholemann arbeitete von 1968 bis 1969 als Reporter beim Verlag Bärmeier & Nikel und studierte danach in Köln Niederländisch, Philosophie und Rechtswissenschaft. 1980 wurde er zum Richter am Arbeitsgericht Düsseldorf berufen, 2000 folgte die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Seit August 2001 ist er Richter am Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Von Oktober 2009 bis Februar 2013 nahm er die Pressesprechertätigkeit des Bundesarbeitsgerichts wahr. Von 2002 bis 2011 gehörte er dem 2. Senat an. Seit 2012 ist er stellvertretender Vorsitzender des 10. Senats. Im Mai 2010 wurde er zum Präsidenten des Disziplinargerichtes für das Bistum Mainz ernannt. Schmitz-Scholemann trat mit Ablauf des 30. Juni 2014 als Richter am Bundesarbeitsgericht in den Ruhestand.
Christoph Schmitz-Scholemann ist Verfasser zahlreicher juristischer und juristisch-literarischer Abhandlungen in Kommentaren und Zeitschriften, Autor von Hörfunkessays, Lyriker und Übersetzer.
Von 2008 bis 2012 war Christoph Schmitz-Scholemann Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. (LGT). Seit 2012 ist er einer von zwei Vorsitzenden des Thüringer Literaturrats e.V. Er ist außerdem Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Christoph Schmitz-Scholemann ist verheiratet und hat fünf Kinder.