Alle Preisträger chronologisch bis 1995:

1998

Detlef Opitz, geboren 1956 in Steinheidel-Erlabrunn, lebt als freier Autor in Berlin. 1980 wurde der gelernte Schienenfahrzeugschlosser, der u. a. als Oberkellner, Puppenspieler und Briefträger arbeitete, zum Literaturstudium in Leipzig zugelassen, doch auf Betreiben der Sicherheitsbehörden wieder ausgeschlossen. Angesichts seines Engagements in der nicht-staatlichen Literaturszene der DDR wurde er mehrfach inhaftiert und 1985 wegen „gesellschaftlichen Missverhaltens“ zu vier Jahren Verbannung aus Berlin verurteilt. Veröffentlichungsmöglichkeiten wurden konsequent verhindert. Opitz publizierte in Untergrundzeitschriften der Ostberliner Literatur- und Kunstszene. Seine Romane sind an Jean Paul, Walter Serner und Arno Schmidt geschult.

» weiter
1997

Werner Dürrson (Pseudonym: Werner Dürr) wurde 1932 in Schwenningen am Neckar geboren. Er verstarb am 17. April 2008 auf Schloss Neufra bei Riedlingen. Werner Dürrson lebte nach langjähriger Tätigkeit als Dozent für deutsche Sprache und Literatur in Poitiers und Zürich als freier Schriftsteller und Übersetzer in Oberschwaben und Paris. Er schrieb Lyrik, Erzählungen und Essays; daneben übersetzte er aus dem Französischen. Während sein frühes Werk noch unter dem Einfluss von Hermann Hesse steht, erhielt er während seines Frankreichaufenthalts grundlegende Impulse von surrealistischen Künstlern wie Max Ernst und Autoren wie René Char.

» weiter
1996

Werner Söllner, geboren 1951 in Horia/Siebenbürgen, lebt heute in Frankfurt am Main. Seine Gedichte sind stark beeinflusst von Paul Celans Werk. Auch nach der Übersiedlung nach Deutschland spielt die Erinnerung an seine siebenbürgische Heimat eine wichtige Rolle in seiner meist dunklen, melancholischen Lyrik.

 

» weiter
<< Erste < zurück 1-5 6-10 11-13 vor > Letzte >>