Alle Preisträger chronologisch bis 1995:

2007

Jayne-Ann Igel wurde als Bernd Igel 1954 in Leipzig geboren und lebt in heute in Dresden. Igel war u. a. als wissenschaftlicher Bibliothekar an der Deutschen Bücherei in Leipzig tätig. Nachdem sie im Jahre 1990 die Geschlechtsrolle wechselte, lautet ihr Name nun Jayne-Ann Igel. Sie war Mitarbeiterin des Leipziger Literaturbüros und im Frauen-Stadt-Archiv Dresden. Jayne-Ann Igel ist als Verfasserin von Lyrik wie Prosawerken hervorgetreten, deren ungewöhnlich hoher Grad an poetischer Dichte in der Kritik immer wieder mit Erstaunen zur Kenntnis genommen wird.

» weiter
2006

Hans Bender, geboren 1919 in Mühlhausen, lebt heute in Köln. Er begann sein literarisches Schaffen nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft. Bender prägte die deutschsprachige Kurzgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mit. Er gab Prosa- und Lyrik-Sammelbände heraus und gründete mit Walter Höllerer die Zeitschrift „Akzente“.

» weiter
2006

Anja Utler, geboren 1973 in Schwandorf in der Oberpfalz, lebt heute in Wien. Sie begann ihr literarisches Schaffen mit Prosa und wechselte später zu Lyrik. Anja Utlers Lyrik ist durch eine ungewöhnlich hohe Präzision von Rhythmus und Klang gekennzeichnet. Ihrem mündlichen Vortrag als Realisation des Geschriebenen misst sie daher große Bedeutung bei. Anja Utler promovierte 2003 über russische Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.

» weiter
2006

Johann P. Tammen, geboren 1944 in Hohenkirchen/Friesland, lebt in heute Bremerhaven. Seit über 40 Jahren betreut er als Herausgeber erfolgreich die „die horen“, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, ebenso die Reihe „edition die horen“ mit Sammlungen zur europäischen Poesie. Tammen veröffentlichte eine Reihe von Gedichtbänden sowie zahlreiche Herausgaben, Funkarbeiten und Dokumentationen. Übersetzungen ausgewählter Gedichte erschienen in zahlreichen Sprachen.

» weiter
2006

Natascha Wodin wurde 1945 in Fürth geboren und lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie trat auch als Übersetzerin von Lyrik und Prosa aus dem Russischen hervor. In ihren Werken, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, setzt sich Wodin vor allem mit ihrer Vergangenheit auseinander: mit dem weithin wenig bekannten und totgeschwiegenen Thema der osteuropäischen Zwangsarbeiter im Nazideutschland. Im Zentrum steht ihre Erfahrung der Ortlosigkeit und Fremdheit zwischen zwei Kulturen.

» weiter