Alle Preisträger chronologisch bis 1995:

2005

Gerd-Peter Eigner wurde 1942 Malapane/Oberschlesien geboren und lebt nach zahlreichen wechselnden Wohnsitzen in Berlin und Olevano Romano/Italien. Er verfasste Romane, Essays und Hörspiele. In seinen Werken spielen Selbstreflexion und Selbstanalyse problematischer Charaktere eine bedeutende Rolle.

 

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2004

Gerhard Falkner wurde 1951 in Schwabach geboren und lebt heute als Lyriker, Dramatiker, Essayist und Übersetzer in Berlin und der Oberpfalz. Falkners Debüt-Gedichtband „so beginnen am körper die tage“ bricht mit der Experimental- und Befindlichkeitslyrik des vorangegangenen Jahrzehnts. Seine Gedichte sind von einer dialektischen Spannung zwischen formaler Strenge und explosiver Emotion, sinnlicher Schönheit und sozialer Schärfe, existenzieller Stimmung und sprachlicher Kraft gekennzeichnet.

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2003

Ralph Dutli ist 1954 in Schaffhausen/Schweiz geboren, studierte in Zürich und Paris Romanistik und Russistik, lebte in Paris und seit 1994 als freier Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber in Heidelberg. Herausragend ist seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Leben und Werk des russischen Dichters Ossip Mandelstam. Eine Auswahl eigener Gedichte aus zwanzig Jahren erschien unter dem Titel „Notizbuch der Grabsprüche“ (2002). Mehrere lyrische Hörbuchproduktionen weisen ihn als kongenialen Rezitator aus.

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2002

Christian Geissler wurde 1928 in Hamburg geboren und lebt heute im Rheiderland/Ostfriesland. Geissler, der Flakhelfergeneration angehörend, studierte Theologie, Psychologie, arbeitete in verschiedenen Berufen, engagierte sich für Abrüstung und Ostermarsch. Sein Werk umfasst Romane, Gedichte, politische Publizistik, Fernsehspiele und Hörspiele und dokumentiert die Entwicklung eines gesellschaftskritischen Autors, der in den Siebzigerjahren einen auch sprachlich äußerst eigenwilligen Weg bis hin zu zunehmender Verrätselung eingeschlagen hat.

 

Am 26. August 2008 ist Christian Geissler 79-jährig in Hamburg einer Krebserkrankung erlegen.

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2001

Dieter Schlesak wurde 1934 in Schäßburg/Siebenbürgen geboren. Er war als Lehrer und Redakteur der Zeitschrift „Neue Literatur“ in Bukarest tätig, bevor er 1969 in die Bundesrepublik übersiedelte. Heute ist lebt er als freier Autor in Stuttgart und in Camaiore/Lucca. Schlesak ist als Lyriker hervorgetreten, hat aber auch ein umfangreiches essayistisches Werk über Literatur, Grenzphänomene und Religion, über rumänische Literatur und Philosophie vorgelegt. Darüber hinaus ist er auch als Prosaautor, Übersetzer und Herausgeber tätig.

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